Okostrom
Okostrom ist elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse. Wichtig: Der Begriff selbst ist gesetzlich nicht geschutzt.
Kurz erklärt
- •Okostrom ist elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen wie Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse. Wichtig: Der Begriff selbst ist gesetzlich nicht geschutzt.
- •Okostrom gehört zur Kategorie Energie und ist ein Begriff, den du auf meinetarife24.de Schritt für Schritt erklärt findest.
- •Familie Schmidt wechselt zu einem Okostrom-Tarif mit ok-power-Siegel. Der Tarif kostet ahnlich viel wie ihr vorheriger konventioneller Vertrag, aber der Strom stammt nachweislich aus erneuerbaren Anlagen und das Siegel verlangt zusatzliche Investitionen in die Energiewende. Ein Tarif ganz ohne Siegel hatte nur Herkunftsnachweise vorgewiesen.
Redaktion meinetarife24
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Ausfuhrliche Erklarung
Okostrom bezeichnet Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Anders als oft angenommen ist das Wort "Okostrom" (auch Grunstrom oder Naturstrom) in Deutschland rechtlich nicht geschutzt - es gibt keine gesetzliche Definition. Entscheidend ist deshalb nicht das Etikett, sondern womit der Anbieter den grunen Ursprung belegt.
Okostrom-Quellen: - Windkraft (onshore und offshore) - Solarenergie (Photovoltaik) - Wasserkraft - Biomasse - Geothermie
Worauf du beim Tarif achten solltest: - Gruner Strom Label: altestes und strengstes Siegel, getragen von Umweltverbanden wie BUND und NABU; verlangt zusatzliche Investitionen in neue Anlagen. - ok-power-Siegel (EnergieVision e.V., u. a. Oko-Institut): ebenfalls strenge Kriterien mit Forderwirkung. - TUV-Siegel (z. B. TUV Sud oder TUV Nord): prufen vor allem den erneuerbaren Anteil, fordern aber nicht zwingend neue Anlagen. - Ohne Siegel: Der Anbieter weist den grunen Ursprung nur uber Herkunftsnachweise aus - das ist die schwachste Stufe.
Herkunftsnachweise (HKN): - Europaisches System zur Stromkennzeichnung; das Register fuhrt in Deutschland das Umweltbundesamt (UBA). - Seit 2013 darf Strom nur als "erneuerbar" gekennzeichnet werden, wenn der Anbieter dafur HKN entwertet hat (§42 EnWG). - HKN konnen losgelost von der physischen Lieferung gehandelt werden - so kann graphisch grauer Strom rechnerisch zu "Okostrom" werden. - Deshalb sagt ein HKN allein nichts uber zusatzlichen Klimanutzen aus; den liefern erst strenge Siegel.
Kosten: - Okostrom ist heute oft nur wenige Cent pro kWh teurer. - Manche Okotarife sind sogar gunstiger als die ortliche Grundversorgung. - Der Wettbewerb hat die Preisunterschiede stark verkleinert.
Praktisches Beispiel
Familie Schmidt wechselt zu einem Okostrom-Tarif mit ok-power-Siegel. Der Tarif kostet ahnlich viel wie ihr vorheriger konventioneller Vertrag, aber der Strom stammt nachweislich aus erneuerbaren Anlagen und das Siegel verlangt zusatzliche Investitionen in die Energiewende. Ein Tarif ganz ohne Siegel hatte nur Herkunftsnachweise vorgewiesen.
Rechtliche Grundlage
§42 EnWG (Stromkennzeichnung); Herkunftsnachweise nach §79 EEG 2023, Register beim Umweltbundesamt (HKNR); EU-Richtlinie 2018/2001 (RED II). Der Begriff "Okostrom" selbst ist gesetzlich nicht definiert.
Verwandte Begriffe
Quellen & Methodik
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- • Rechtsgrundlage: §42 EnWG (Stromkennzeichnung); Herkunftsnachweise nach §79 EEG 2023, Register beim Umweltbundesamt (HKNR); EU-Richtlinie 2018/2001 (RED II). Der Begriff "Okostrom" selbst ist gesetzlich nicht definiert.
- • Preisangabenverordnung (PAngV) bei Gesetze im Internet
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