Restschuldversicherung
Eine Restschuldversicherung zahlt den offenen Kreditbetrag, wenn der Kreditnehmer stirbt, arbeitsunfahig wird oder den Arbeitsplatz verliert.
meinetarife24 Redaktion
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Ausfuhrliche Erklarung
Die Restschuldversicherung (RSV) ist eine Absicherung fur Kredite, die den Restbetrag bei bestimmten Ereignissen tilgt. Sie wird haufig bei Ratenkrediten und Baufinanzierungen angeboten.
Abgedeckte Risiken (je nach Vertrag): - Tod des Kreditnehmers - Arbeitsunfahigkeit (durch Krankheit oder Unfall) - Arbeitslosigkeit (unverschuldet)
Kritische Aspekte: - Oft sehr teuer im Verhaltnis zur Leistung - Kann den Effektivzins erheblich erhohen - Leistungsausschlüsse (Vorerkrankungen, Wartezeiten) - Nicht immer sinnvoll - Alternativen prufen
Alternativen zur RSV: - Risikolebensversicherung (oft gunstiger) - Private Berufsunfahigkeitsversicherung - Eigene Rucklagen
Wichtig: Seit 2010 darf die RSV nicht mehr zwingend mit dem Kredit verkauft werden. Sie mussen eine Woche Bedenkzeit haben.
Praktisches Beispiel
Herr Muller nimmt einen Kredit uber 15.000 EUR auf. Die RSV kostet einmalig 1.500 EUR. Bei seinem Tod wurde die Versicherung den Restbetrag an die Bank zahlen. Allerdings konnte eine Risikolebensversicherung fur den gleichen Schutz gunstiger sein.
Rechtliche Grundlage
§358 BGB, EU-Verbraucherkreditrichtlinie